Garstufen kennen – der Unterschied ist groß

Steaks mit verschiedenen Garstufen in Oberhausen

Ein saftiges Steak, perfekt gegrillt oder gebraten, ist für viele ein kulinarisches Highlight. Doch was macht ein gutes Steak eigentlich aus? Von der Auswahl des Fleischs bis hin zur Zubereitung gibt es zahlreiche Aspekte zu beachten, um den perfekten Geschmack zu erzielen. Dabei ist auch die Garstufe für das Ergebnis wichtig. In diesem Artikel entführen wir dich in die faszinierende Welt der Steakgarstufen.

Perfekt gegarte Steaks kannst du übrigens auch in unserem Steakhouse genießen.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Übersicht der verschiedenen Garstufen
  3. No-Gos beim Garen von Steak

 


Das Wichtigste in Kürze

Die Garstufe beeinflusst entscheidend die Qualität eines Steaks, von der Saftigkeit bis zum Aroma.

  • Von „sehr blutig“ bis „durchgebraten“ gibt es sechs Garstufen, jede mit ihrem eigenen Charakter.
  • Eine sorgfältige Vorbereitung und die Wahl der richtigen Kochmethode sind essenziell, um die ideale Garstufe zu erreichen.
Steaks mit verschiedenen Garstufen in Steakhaus in Oberhausen
Adobe – HLPhoto

Übersicht der verschiedenen Garstufen

Was genau bedeutet Garstufe? Es geht darum, wie durchgegart das Fleisch ist, was wiederum die Saftigkeit, Zartheit und den Geschmack maßgeblich beeinflusst. Ein perfekt zubereitetes Steak vereint all diese Elemente in Harmonie, um deinen Gaumen zu verwöhnen.

Die Kerntemperatur sowie visuelle und taktile Merkmale helfen dir dabei, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, wann das Steak fertig zubereitet ist. Es werden folgende Garstufen unterschieden:

 

Sehr blutig (bleu)

Das Steak hat eine kräftig gebräunte Außenseite und fühlt sich beim Drücken sehr weich an, fast wie rohes Fleisch. Der kühle, rohe Kern ist besonders deutlich, wenn das Steak aufgeschnitten wird, mit einem stark kontrastierenden, rohen, roten Zentrum im Vergleich zur äußeren Schicht. Kerntemperatur: unter 50 °C.

 

Blutig (rare)

Neben der dunkelbraunen Kruste zeichnet sich ein Rare-Steak durch ein weiches, federndes Gefühl beim Drücken aus. Beim Aufschneiden fließt oft Blut aus, was zeigt, dass das Innere noch weitgehend unberührt vom Kochprozess ist. Das Zentrum ist rot und leicht warm. Kerntemperatur: 50-52 °C.

 

Mittelblutig (medium rare)

Die Außenseite ist knusprig, während das Innere beim Drücken ein wenig Widerstand bietet. Der saftige, warme, rote Kern ist sichtbar, wenn man das Steak durchschneidet, mit einem deutlichen Rosa, das sich bis zu den Rändern erstreckt. Diese Garstufe betont das Fleischaroma optimal. Kerntemperatur: 55-60 °C.

 

Mittel (medium)

Das Steak bietet beim Drücken einen moderaten Widerstand und fühlt sich fester an als bei medium rare, aber nicht hart. Visuell zeigt sich ein gleichmäßig rosa durchzogener Schnitt ohne rote Mitte. Die Saftigkeit ist immer noch präsent, wenn auch reduzierter als bei niedrigeren Garstufen. Kerntemperatur: 60-65 °C.

 

Fast durch (medium-well)

Diese Steaks fühlen sich fest an, bieten jedoch immer noch eine leichte Nachgiebigkeit beim Drücken. Das Innere zeigt sich minimal rosa, was darauf hindeutet, dass es fast durchgehend gegart ist. Beim Aufschneiden ist die Feuchtigkeit weniger ausgeprägt, was auf den Beginn der Austrocknung hinweist. Trotzdem kann das Fleisch durchaus noch zart sein. Kerntemperatur: 65-69 °C.

 

Durchgebraten (well-done)

Ein Well-done-Steak fühlt sich fest und elastisch an. Es ist vollständig braun ohne jegliche Rosa- oder Rottöne im Inneren. Die Textur beim Schneiden ist deutlich fester und zeigt, dass die meisten Säfte beim Garen verdampft sind, was zu einem intensiveren Fleischgeschmack führt, aber auch eine tendenziell trockenere Textur mit sich bringt. Kerntemperatur: über 71 °C.

 

No-Gos beim Garen von Steak

 

Je nach Steakart gibt es unterschiedliche No-Gos, die du beachten solltest. Dazu gehören unter anderem:

 

  • Filetsteak: Beim Filetsteak solltest du eine zu lange Garzeit oder eine zu hohe Temperatur vermeiden, da das zarte Fleisch schnell austrocknen kann.
  • T-Bone-Steak: Das T-Bone-Steak solltest du nicht zu lange bei hoher Hitze braten, da der Knochen die Wärmeleitfähigkeit beeinträchtigen kann und das Fleisch dadurch ungleichmäßig gart.
  • Porterhouse-Steak: Ähnlich wie beim T-Bone-Steak solltest du auch beim Porterhouse-Steak auf eine zu hohe Hitze und eine zu lange Garzeit verzichten. In der Nähe des Knochens könnte das Fleisch sonst schneller gar werden.
  • Ribeye-Steak: Beim Ribeye-Steak solltest du eine ausreichend lange Garzeit wählen, um eine gute Zartheit zu gewährleisten.
  • Rumpsteak: Ein Rumpsteak solltest du nicht zu lange braten, da es sonst zäh werden kann.

 

Indem du diese No-Gos vermeidest und die Garstufen beim Braten überprüfst, gelingt dir das perfekte Steak auch zu Hause.

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